
Foto: C.K.
„Die Hees“, die Landschaft zwischen Birten und Xanten am Niederrhein ist mit dem Niedergermanischen Limes Unesco Welterbe. Unter deren Oberfläche liegt eine eiszeitliche Stau-Moräne. Sie ist ein großes Wasserreservoir, das schon die alten Römer nutzten. Der geplante Salzabbau greift gezielt in dieses ökologische Gleichgewicht ein. Er wirkt nicht an der Oberfläche, sondern im Untergrund, dort, wo die tragenden Schichten, die Wasserführung und eine geologische Stabilität der Hees zusammenwirken. Das, was sich einmal im Untergrund verschoben hat, lässt sich nicht mehr zurückdrehen. Wer unter einem Welterbe gräbt, greift es an! Seit dem 2. Weltkrieg lagern im Boden der Hees und dem Altrhein noch Munition, die ihre Funktion noch immer nicht verloren hat. Diese könnte zu einer tickenden Zeitbombe werden durch den Salzabbau.




